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Weihnachten steht schon fast vor der Tür und während ich mich schon gemütlich in der Kälte eines Lebkuchenhauses auf dem Weihnachtsmarkt eingekuschelt habe, um letztes Geld für eine anstehende Reise zu verdienen, sehe ich schon wieder täglich Menschenmassen mit vollbepackten Tüten in den Händen an mir vorbeilaufen und frage mich, was aus diesem Fest geworden ist. Obwohl ich es kaum mehr einen Festtag nennen möchte, an dem man zusammenkommt, um Beisammen zu sein, sondern eher eine Konsumschlacht.
„Ich brauche für … und … noch ein Geschenk“, erklären mir die Leute oft, wenn sie an unserem Stand stehen, „weiß aber noch nicht ganz was ich schenken soll. Eigentlich hat er/sie doch schon alles, deshalb dachte ich vielleicht ein ein paar Lebkuchen.“ Ich muss mich immer wieder zusammenreißen, denn schließlich bekomme ich in diesem Moment Geld dafür die Ware zu verkaufen, aber innerlich regen mich diese Aussagen extrem auf.

Das Fest der Liebe steht vor der Tür und auf einmal soll man jedem entfernten Verwandten etwas schenken, möglichst etwas sinnvolles, damit er seine Freude beim Auspacken nicht wieder vorheucheln muss. In unserer Gesellschaft wird es als eine gute Tat angesehen Dinge zu verschenken und auch ich muss gestehen, dass es mir Spaß macht jemanden zu beschenken, nicht aber, wenn er sowieso schon alles hat, oder ich nicht richtig weiß was er gebrauchen könnte.
Letztes Jahr bin ich der Konsumschlacht gut entkommen, als ich in Neuseeland war und einzig und allein meinen Eltern heimlich einen Kalender mit Bildern von meiner Reise nach Hause schickte, dieses Jahr möchte ich etwas besonderer machen. Ich möchte einen Teil von mir verschenken, etwas Zeit, etwas Hilfe und während ich über meine richtigen Geschenke noch schweige, immerhin liest hier auch ab und zu meine Familie heimlich mit und könnte an dieser Stelle auf einen Tipp hoffen, durfte ich etwas Inspiration für euch austesten.

Ich war noch nie glücklicher über einen Kooperationspartner und vor allem noch nie glücklicher über das Timing der Kooperation. Zusammen mit mydays möchte ich euch dieses Jahr zeigen, wie schön es sein kann etwas seiner eigenen Zeit zu verschenken, um sie gemeinsam mit einer Person zu verbringen die man liebt. Egal ob durch kleine Gutscheinzettel in einem Marmeladenglas, oder als edles Erlebnis im roten Karton von mydays, ein Geschenk solcher Art bedeutet nicht nur, dass man jemanden ein Päckchen in die Hand drückt, sondern ihm zeigt, wie gern man etwas mit ihm unternimmt und seine Zeit teilt.
Genau deshalb habe ich auch eine der wichtigsten Herzensmenschen aus meinem Leben mit nach Berlin genommen, wo wir ein sehr leckeres Essen und später ein klassisches Konzert im Schloss Charlottenburg genossen, beide herausgeputzt für den anderen. Weiter möchte ich diesen Abend auch gar nicht für das Internet ausschlachten.

Ich möchte euch nur noch einmal daran erinnern, dass es vielleicht manchmal besser ist nichts zu schenken und das sich vor allem Menschen denen man sehr nah steht, auch über die Kleinigkeiten freuen. Wenn man ihnen zeigt wie gern man sie hat, oder wie gern man Zeit mit ihnen verbringt. Mit ein paar schönen Worten, einem Gutschein für ein gemeinsames Erlebnis, oder einer Umarmung zum Beispiel.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit mydays und ich hoffe, dass ich euch dazu inspirieren konnte dieses Jahr keine ungeliebten Geschenke aus Zwang zu kaufen, welche nach ein paar Tagen in der Ecke verstauben. 

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KOMMENTARE

Schöner Post! In meiner Familie schenken wir uns auch nichts, nur meine Oma bekommt den traditionelle Kalender und mein Mann und ich beschenken uns gegenseitig. Das nimmt einfach einen riesigen Teil des Vorweihnachtsstress und etwas Hübsches für einen anderen finden kann man ja das ganze Jahr =)
Ich wünsche Dir schöne Feiertage!

Love, Héloise
Et Omnia Vanitas

Ein wundervoller Post! <3 Und wirklich schöne Bilder.
Ich habe schon alle Geschenke 😀 Aber tatsächlich hab ich auch gerade eine Statistik gelesen, dass sehr viele Gutscheine einfach verfallen, weil sie nicht genutzt werden. Sie werden eben oft einfach vergessen. Das finde ich auch sehr schade.
Liebst, Sarah von Belle Mélange

Toller interessanter Post. Die Fotos sind echt klasse. Lieben Gruß

Konsumwahnsinn trift es wirklich gut! Ich hab meinen lieben gesagt, dass die einfach kein geld ausgeben sollen für geschenke, sondern an eine Schule in Thailand spenden sollen bei der ich vor Kurzem zu Besuch war. Mal sehen, ob das auch darauf hinausläuft xD

Hey Katja,
eine richtig schöne Sache, die du mit deiner Kooperation unterstützt bzw. uns Lesern als Idee gibt! Solche Weihnachtskooperationen mag ich! Leider ist es ja bei den meisten anderen Bloggern eher gerade so, dass jeder jeden Tag ein neues Produkt in die Kamera hält und bewirbt, dass es doch ein tolles Weihnachtsgeschenk sei…
Ich verschenke auch viel lieber Zeit bzw. Erlebnisse 🙂 Mit meinen besten Freundinnen war ich z.B heute auf dem Weihnachtsmarkt in Quedlinburg und das ist dieses Jahr sozusagen unser gemeinsames Weihnachtserlebnis und mit einem anderen Freundeskreis machen wir Schrottwichteln 😀 Darauf freue ich mich auch schon!

Ich wünsche dir wunderschöne besinnliche Weihnachten mit deinen Liebsten
Pauline <3

http://www.mind-wanderer.com