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        Es ist, als gäbe es mich schon gar nicht mehr. 
        Als wäre ich ein Schatten meiner Selbst.
        Schlank und anmutig.
        Grau bis Schwarz.
        Einzig und allein mein Herz kann ich schlagen hören.
        Es schlägt immer weiter.
        Manchmal so fest, als wöllte es aus meiner Brust springen.
        Lebendig und Kraftvoll.
        Rot bis Schwarz.
        Es ist, als gäbe es nichts mehr außer dem gleichmäßigen Pochen.
        Nur ich allein kann es hören.
        Traurig und Allein.
        Schwarz bis Schwarz.
        Ich mag es, wenn du zu Besuch kommst. Deinen Kopf auf meine Brust legst.
        Dann lauschen wir zusammen dem Rythmus.
        Poch, Poch
        Zu zweit allein.
        Du bist der Einzige außer mir, der es hören kann.
        Ein stummer Zeuge, gibst mir Halt.
        Poch, Poch.
        Ein schwarzer Schatten.

        Es ist, als gäbe es nur noch einen dunklen Abgrund, in welchen wir zusammen fallen.
        Niemand kann uns retten.
        Poch, Poch.
        Rettungslos verloren.
        Keiner hört unseren Hilfeschrei, den verzweifelten Ruf nach Rettung.
        Alle hören weg.
        Verlassen und Betrogen.
        Schwarz wie der Tod.
         
         
        © Katja Heinemann
         
         


        5 COMMENTS

        Sehr gutes Gedicht! 🙂

        Uiii was für schöne Bilder.
        Liebe Grüße
        Carolin

        wunderschöne Bilder!
        Und ich bin sprachlos: das Gedicht ist richtig gut & regt zum nachdenken an!
        Liebst, Vanessa

        Schönes Gedicht, welches nachdenklich macht. Hast du es selber verfasst? 🙂
        Ich hoffe es geht dir bald besser! <3

        Liebste Grüße
        Thu von justtakeamomentplease.blogspot.de

        Ja, ich hab es mal versucht 😀
        Liebst, Katja

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