Okt
04
16

Outfit: In den Straßen von Prag

Es gibt da diese eine Sache, bei der es noch schwieriger ist der Konsumgesellschaft die kalte Schulter zu zeigen: Der Urlaub. Urlaub steht für Gönnung, wir müssen nicht auf das Geld schauen und lassen es uns einmal gut gehen. Wer interessiert sich außerdem schon dafür woher die Läden in den kleinen Gassen ihre Ware beziehen?
Glücklicherweise kann ich positiv berichten, dass ich stark geblieben bin. Nagut, bis auf eine legitime Ausnahme. Mein Freund schleifte mich in einen Prager Second Hand Laden und dort war zufälligerweise die komplette Ware reduziert. Also wanderten am Ende doch 2 oversized Hemden und ein Kuschelpullover in meine Tasche.

Gedanken hatte ich in letzter Zeit darüber, ob ich es mir mit dem ganzen Second Hand nicht ein bisschen einfach mache, denn schließlich weiß ich auch nicht wie diese Ware produziert wurde, sondern nur, dass ich sie vor dem Müll rette. Und zum Beispiel über Kleiderkreisel kaufe ich gebrauchte Kleidung von Frauen, welche mit meinem Geld wieder in die Konsumläden gehen und unfair produzierte Sachen kaufen. Es scheint ein ewiger Teufelskreis zu sein. Wie ist eure Meinung dazu?

Outfitdetails // Hemd: Second Hand (Prag) // T-Shirt: Jeromes Schrank // Hose: Muttis Schrank // Schuhe: Birkenstock

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2 COMMENTS

Liebe Katja!

Ich finde die Frage, die du im Artikel aufgeworfen hast, eine schwierig und höchst individuell zu beantwortende. Ich glaube, es gibt keine richtige Antwort darauf und jede und jeder muss für sich selbst entscheiden, womit er oder sie sich am wohlsten fühlt und sich am meisten identifizieren kann.
Ich verkaufe aktuell auch fast 80% meines Kleiderschrankes auf Kleiderkreisel, weil ich zum einen meine Capsule Wardrobe (endlich!) erstellt habe und zum anderen viele Teile vom Stil her einfach nicht mehr zu mir passen. Meine Gaderobe komplettieren werden anschließend ausschließlich vegane Teile aus fairer Produktion. Das hat den Hintergrund, dass ich für mich beschlossen habe, diese Firmen aktiv durch mein Geld zu unterstützen und ihnen damit das Signal zu senden, dass sie auf dem richtigen Weg sind.
Natürlich kann man (richtigerweise) argumentieren, dass Second Hand am nachhaltigsten ist – denn hier handelt es sich immerhin um Mode, die schon produziert wurde und demnach schon durch Arbeiter*innenhände gewandert und eventuell umweltschädigend hergestellt worden ist. Am nachhaltigsten wäre es also, diese vor dem Müll zu bewahren und so lange zu tragen, wie es möglich ist (und das ist unter anderem der Grund, weshalb ich meine Kleidung verkaufe, anstatt sie einfach wegzuwerfen). Auf der anderen Seite könnte man damit allerdings – wie du erwähnt hast – ein falsches Zeichen eben an die Verkäuferinnen dieser Second-Hand-Mode senden und sie zum Neukauf nicht-fairer Teile animieren, die dann wieder ihren Schrank füllen werden. Und das lässt sich sicherlich nicht vermeiden.

Vielleicht ist eine Kombinationsstrategie die richtige – also Fair Fashion und neuwertig, um die sich gerade etablierenden Marken zu unterstützen, aber auch Second Hand (vor allem, wenn es um den Verkauf eigener Stücke geht), um bereits Produziertes so lange wie möglich im Konsumentenkreislauf zu halten. Eine endgültige Entscheidung würde ich da wahrscheinlich nicht treffen wollen.

Liebe Grüße
Jenni

Hey Jenni,
danke für den langen Kommentar 🙂 Ich denke auch, dass jeder diese Frage für sich beantworten muss, aber das Gewissen steigt eben bei manchen Menschen erst etwas später ein und deshalb ist die Sache doch etwas schwieriger.
An sich ist es total richtig faire Produktion zu unterstützen und ihnen zu zeigen, dass sie den richtigen Weg einschlagen, aber der Preisunterschied ist eben doch etwas happiger und ohne regelmäßiges Einkommen muss man dafür teilweise richtig sparen. Auch wenn in diesem Fall das Geld gut investiert wird.
Vielleicht ist es richtig den Mittelweg zu gehen, wie du es vorschlägst. Vielleicht gibt es auch andere Lösungen. Ich bin jedenfalls immer noch auf der Suche und am ausprobieren was am besten zu mir passt.
Liebst, Katja

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