Ich komme nicht daran vorbei bei dem Gedanken an dich mit dem Kopf zu schütteln und einmal laut aufzuseufzen. Queenstown, du könntest eine wunderschöne Stadt sein. In den Bergen, an einer der schönsten Autostrecken, am See, in der puren Idylle. Ich habe mich schon gemütlich über deine Straßen schlendern gesehen.
Aber dann waren auch sie da, die Touristenmassen. Und während ich gemütlich ein Eis an der Promenade schlecken wollte, buchten sie einen Trip nach dem Anderen.

Jetboat, Bunjeejump, Sky-Dive, ich kann sie gar nicht alles aufzählen. Genau damit, liebes Queenstown, verkörperst du eine Seite an Neuseeland die ich nie mögen werde. Pure Touristenabfertigung.
Nur ist das leider nicht genug. Es ist dieses Neuseelandimage, welches du durch und durch verkörperst. Dieses Image, dass man in Neuseeland unbedingt diese Aktivitäten machen muss, weil man ja sonst nie dazu kommt und den Adrenalinkick auch unbedingt am anderen Ende der Welt haben muss.
Im Prinzip kann jeder machen was er möchte, aber du, liebes Queenstown, zerstörst damit dein eigenes Flair. Denn verrückt gewordene Touristenscharen und Imagewerbung gehören nicht zu meinen Lieblingsattraktionen.

Im Endeffekt haben wir in Queenstown nichts gemacht, außer durch die Stadt zu schlendern und etwas enttäuscht zu blicken. Ja, man hätte es erahnen können, aber irgendwie glaube ich doch an die Vernunft. Zur Versöhnung gab es dann aber eine kleine Geburtstagsparty von Freunden, einen der berühmten Fergeburger und schönes Wetter. Ich glaube, es hätte uns schlimmer treffen können. 

Mein Freund konnte es sich übrigens nicht nehmen lassen doch ein kleines bisschen dem Touristenschwarm zu folgen und hat sich von der Klippe gestürzt. Fazit: Zu kurz für so viel Geld. Traurigerweise erfüllte ein Pärchen am Fanartikelstand (ja, man macht Geld wo man kann) direkt das Klischee und gab mehr Geld für Pullover und Kaffeetassen, als für den eigentlichen Sprung aus. Ich bin froh wieder weiterzuziehen. 

Outiftdetails 

Schuhe: Dr. Martens // Hose: Topshop // Mantel: Asos Marketplace // Rucksack: Fjällraven

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2 COMMENTS

Ich habe Queenstown ja geliebt – für mich war es die schönste „Groß“stadt in Neuseeland. Vor allem wegen der schönen Kulisse 🙂 Aber ich kann voll und ganz nachvollziehen, was du in deinem Artikel kritisierst, denn auch mich haben die Touristenmassen extrem genervt. Vor allem, wenn man Orte in Neuseeland kennengelernt hat, an denen keine Menschenseele ist und die man ganz für sich alleine hat – und dann kommt man in diese wunderschöne Stadt und wird von wilden Touristen überrannt.
Deine Fotos sind wirklich schön geworden – und ich finde es super, dass man deine Sachen nachshoppen kann (der Mantel! die Mütze!).
Ganz liebe Grüße <3

Ehrlich gesagt fand ich genau deshalb Wanaka schöner. Man hat fast die gleiche Kulisse und weniger Touristen 🙂
Leider habe ich gerade bei Mantel und Mütze nicht mehr das Originale Modell gefunden, aber vielleicht passt es ja doch 😀
Liebst, Katja

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