Eine Welle. Ein Rauschen. Dann ein kurzer Moment der Stille und schließlich fließt das Wasser an den Strand. Bis kurz vor meine Füße.
Ich stehe schon eine Weile hier und beobachte das Meer. Ich höre das laute Rauschen, ich lausche wenn sich wieder eine Welle erhebt und mit einem heftigen Dröhnen in sich zusammenfällt. Es ist beeindruckend. Unfassbar mächtig. Unfassbar schön.

Diese unendliche Weite. Mein Blick schweift über den Horizont und sieht wie das Meer langsam zum Himmel wird. Blau trifft auf ein blau und gemeinsam ergeben sie ein wunderschönes Bild.
Ich stehe schon eine Weile hier. Ehrfürchtig. Respektvoll. Und trotzdem glücklich.

„Wir müssen jetzt gehen!“, ruft eine Stimme von hinten, aber ich höre ihr nicht zu. Nein, ich will noch nicht gehen. Ich will für immer hier stehen bleiben und diesen Anblick genießen, ich will diesen Moment genießen, ich will meine Füße im warmen Sand vergraben und die immer wiederkehrenden Wellen beobachten.
Ich stehe schon eine Weile hier und habe mein Herz erneut verloren. Wie jede Seele die schon einmal hier auf meinem Platz stand. Und mit einem Mal wird mir schmerzlich bewusst, dass dieser Augenblick nicht für immer währen kann.

Ich verstehe auf einmal das Wort „Fernweh“. Gestrandete Menschen ohne Wasser, ohne ihr Lebenselixier. Sie können nicht mehr schwimmen, sie sind gefangen an einem Ort und wünschen sich nichts sehnlicher, als ihm wieder zu entkommen. Aber es gibt keinen Ausweg. Teufelskreis. Es ist wie eine unbesiegbare Krankheit.
Ich stehe schon eine Weile hier und habe Angst davor dem Meer meinen Rücken zuzukehren. Nicht, weil es mich einholen könnte. Ich weiß, dass ich es vermissen werde. Jede einzelne Sekunde, jeder einzelne Gedanke daran wird schmerzen und mein verlorenes Herz in kleine Stücke zerreißen.

Es gibt kein Entkommen. Und die große Menge Wasser bewegt sich weiterhin vor meinen Augen, als würde nichts passieren. Als wollte es mir sagen: Komm wieder! Nichts verändert sich!
Lügner. Alles wird sich verändern. Der Moment wird nicht mehr der Selbe sein, ich werde nicht mehr die Selbe sein. Meine Rückkehr steht in den Sternen.

Eine Welle. Ein Rauschen. Dann ein kurzer Moment der Stille und schließlich fließt das Wasser an den Strand. Bis kurz vor meine Füße.
Ich stehe schon eine Weile hier und beobachte das Meer. Ich höre das laute Rauschen, ich lausche wenn sich wieder eine Welle erhebt und mit einem heftigen Dröhnen in sich zusammenfällt. Es ist beeindruckend. Unfassbar mächtig. Unfassbar schön.


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Outfitdetails // Schuhe: Birkenstock // Kleid: Huffer (neuseeländische Marke) // Pullover: Moon River

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4 COMMENTS

Wow. Tolle Bilder!
Ja, dieses hypnotisierende Gefühl des Meeres kenne ich wirklich zu gut.

Was für schöne Bilder und du hast ja ein total hübsches Gesicht! Liebe Grüße, Anja

Hallo 🙂
Wunderschöne Bilder! Ich habe momentan so unglaublich starkes Meerweh… das letzte mal war ich im September am Meer und es muss ganz dringend mal wieder sein. Ich will mich endlich wieder ins Wasser werfen und mich einfach nur wohl fühlen..
Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag!
Liebste Grüße
Luise von dem Blog Falubeli

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