Drei einfache Worte, so wenig und doch so viel. Es tut mir leid.
Sie schreien dich an und fragen: Was?! Was tut dir leid?! Und sie merken nicht wie sich dich damit verletzen. Sie sehen nicht wie du um diese Worte gekämpft hast, sie sehen nicht wie du blutest.

Was wäre wenn wir unser altes Leben einfach hinter uns lassen? Ihm den Rücken kehren und von vorne anfangen. Wer würde uns vermissen, würden wir überhaupt vermisst werden?

Wir lagen gemeinsam nebeneinander und schauten uns gegenseitig in die Augen. Da war es wieder, dieses Funkeln in seinem Blick, welches mir Geborgenheit, einen Zufluchtsort und Wärme schenkte. Langsam streichelte ich ihm über die Wange während er mich auf die Stirn küsste. „Gute Nacht mein kleiner Löwe.“

Sie fühlte sich wie in einem Computerspiel. Links abiegen, jetzt rechts. Strg + E und sie vollendete eine elegante Drehung vor ihrem Gegner. Strg + Alt, Flucht! Wir müssen flüchten! Zurück durch das Labyrinth, rechts, dann links. Selbst in der virtuellen Welt war sie ein Angsthase, ein Weichei. Sie schnaubte verachtend über sich selbst, während die Wut sie immer schneller laufen lies.

Das Wort „Masse“ sollte wohl das Unwort des Jahres werden. Wer mag sie schon die Massentierhaltung? Wer steht bitte heute noch auf die große, breite Masse in einer Gesellschaft voller Individualität?
Ich sitze jetzt schon sehr lange hier und denke nach, über die Masse. Immer wieder bleibe ich bei der Menschenmasse hängen.

Wohin mit all‘ den Gedanken? Wohin mit mir selbst? „Der Sinn des Lebens ist Leben“, wenn es doch so einfach wäre.

Freitag, 15. Juli 2016,
19:13 Uhr
Temperatur: 18,9C°
Luftfeuchte (relativ): 60,1%
Windgeschwindigkeit: 1,2m/s
Windrichtung: SO

Ich fühle mich wie ein alter Seemann der sein tägliches Schriftstück verfasst. Allein und ohne Kontakt zur Außenwelt, der einzige Halt ein paar irrelevante Zahlen und Daten. Ein alter Seemann an Deck eines alten Schiffes.
Wohin soll die Reise gehen? Der Seemann weiß es nicht. Die große Freiheit wollte er erleben und jetzt sitzt er mit grauen Bart und verrutschter Mütze auf seinem Schiff, während es durch die Wellen sachte auf und ab geschaukelt wird.
Ahoi mein Kaptain, ich wünsche eine gute Reise ins Ungewisse.

Planlos in einer fremden Stadt. Ich habe die Karte verloren, der letzte Zug ist abgefahren.

Gedankenfetzen meines Alltags, welche es nie zu vollständigen Blogeinträgen geschafft haben. Fühlt euch frei eine eigene Geschichte zu erfinden!

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KOMMENTARE

Ohaa wie genial wieder! Tolle Inspiration!
Liebste Grüße, Carlotta
http://sparklingforstars.blogspot.de/

immer toll, deine Geschichten oder in diesem Fall Gedankenfetzen, wenn man sich seine eigene Geschichte basteln darf 🙂

Liebe Grüße, Dunja

Sehr schöner Text. 🙂
Liebe Grüße,
Marie <3

Huhu…

Sehr schön und die Fotos passen so perfekt dazu 😉
Dein Text ist sehr nachdenklich geschrieben .

Alles Liebe

Ein sehr nachdenklicher, schöner Text. Ich hoffe du hast noch mehr , die du noch nicht veröffentlicht hast? Auf jeden Fall veröffentlichen!!! :-))))
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Liebst
http://www.instylequeen.de/

Wow wundervolle Worte! <3
Meine Gedanken fangen schon an zu spinnen und Geschichten zu formen.

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag <3
Liebst, Sarah von Belle Mélange
http://www.belle-melange.com