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        Da stehe ich nun mit meinem vollgepackten 60 Liter Rucksack vor einem Hostel. Die Sonne scheint warm auf meine Haut, nicht heiß, eher ganz leicht und sacht. Ich gehe hinein. Wieder neue Menschen mit denen man sich ein Zimmer teilt, wieder neue Gesichter und Geschichten, wieder viel zu viele Deutsche. Wieder spüre ich eine Energie im Raum.
        Reiselust, Lebensfreude, neue Dinge entdecken. All´ diese Dinge verbinden uns hier miteinander, als hätten wir ein gemeinsames, ungeschriebenes Ziel.

        Später am Abend gehen wir gemeinsam an das Meer, 3 Minuten Fußweg und wir stehen vor dem unendlichen Blau. Die Sonne geht unter und spiegelt sich sacht auf dem Wasser, wir lachen, schießen Erinnerungsfotos und haben gemeinsam Spaß. Fremde Menschen die sich erst seit wenigen Stunden kennen, fremde Menschen die über ihre intimsten Gefühle sprechen als wären sie seit Jahren befreundet.
        Wir sitzen am Strand, essen Chips, Popcorn und trinken L&P. Das Leben scheint perfekt. Die Wellen türmen sich langsam vor uns auf, das Wasser kommt näher. Egal, selbst die letzten Sonnenstrahlen wärmen unsere nackten Füße im Sand.

        Zurück im Hostel werden wir mit frisch gebackenem Kuchen empfangen, wir sitzen zusammen und philosophieren über Gott und die Welt. Ich erstelle einem fremden Mädchen Dreads, wir sind Freunde, für einen kurzen Moment.
        Und als ich am nächsten Abend allein unter einem riesigen Sternenhimmel vor dem Meer stehe und mir eine warme Briese Meeresluft ins Gesicht weht, keimt Freude in mir auf. Das wird ein guter Sommer.

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