Mai
03
16

Hat unsere Konsumgesellschaft kein Geld mehr?

7:00 kamen wir mit einem vollbeladenen Auto an der Elbwiese an. An einem Samstag. Viel zu früh. Ein bisschen übermüdet machten wir und dann daran das Auto auszuladen. Kisten, Kartons und der Tisch wurden auf den Boden gestellt, ich machte mich an die Arbeit unseren kleinen Stand aufzubauen, sie parkte das Auto.
Langsam füllte sich der Platz und die Sonne schien uns ins Gesicht. Auch die ersten Käufer kamen vorbei. Auf dem Elbflohmarkt in Dresden gibt es ein ungeschriebenes Gesetz. Früh, noch bevor der Stand richtig aufgebaut wurde, kommen die „Dealer“. Sie wollen um jeden Preis billige Schnäppchen machen und hochwertige Sachen von unerfahrenen Leuten kaufen, welche den Wert ihrer Schätze nicht kennen. Danach hat man Zeit für eine kleine Kaffeepause, später kommen die „Flohmarktschlenderer“, also normale Leute wie wir.

Wir feilschten, verkauften und bekamen Essen von Freunden und Familie geliefert. Unser Standnachbar und seine Begleitung „Frau Schlenkrich“ (am Ende des Tages konnten wir diesen Namen nicht mehr hören) fühlten sich wichtig, meckerten und verkauften ebenfalls. Ab und an schlich sich einer von uns zur Konkurrenz und ich machte mit einem Pulli für 1€ das Schnäppchen meines Lebens.
Es war ein wunderschöner und vor allem sonniger Tag. Als sie am Ende das Auto holte, um die restlichen Sachen wieder einzuladen, machte ich 2 Entdeckungen. Sie haben mich erst gefreut, dann schockiert und später musste ich immer wieder darüber nachdenken.

Da wir einige Sachen nur noch loswerden wollten, stellte ich am Ende einen „zu-verschenken-Korb“ auf. Ich freute mich darüber, dass einige Menschen vorbeikamen und gar nicht fassen konnten warum ich die Sachen verschenke. Zögerlich nahmen sie die Teile aus dem Korb und manche gaben mir sogar 1€. Ich fühlte mich wie ein gütiger Mensch. Gegen Ende kam eine Frau vorbei und suchte sich eine Armbanduhr aus. Sie hatte einen leichten Dialekt und wollte mir ebenfalls Geld geben. Ich lehnte ab und schenkte ihr die Uhr. 5 Minuten später kam sie wieder und präsentierte mir glücklich ihr Handgelenk – mit der Uhr. Ich war ebenfalls glücklich.

Als ich jedoch anfing weitere Sachen in den Korb zu werfen, kamen immer mehr Leute und wühlten ihn nach Schnäppchen durch. Sie verließen ein riesiges Chaos, schauten sich um als wollten sie nicht gesehen werden und hörten auf sich zu bedanken. Schneller als ich schauen konnte war der Korb halbleer. Die Frau mit der Armbanduhr kam wieder und brachte ihre Mutter mit. Diese durchwühlte den Korb ebenfalls wie eine Verrückte, was die Frau veranlasste mich entschuldigend anzulächeln. Ich war enttäuscht.

Ein weiterer Standnachbar hatte die Situation beobachtet und kam zu mir herüber. Es war ein älterer Mann mit Bierbauch und Jeansjacke, auf dem Kopf hatte er eine Ledermütze. Im Gegensatz zu uns „Hobbyverkäuferinnen“ hat der Mann jeden Samstag einen Stand auf dem Flohmarkt und das seit mehreren Jahren.
Er fing an mit mir zu reden, wie ein älterer Mann redet, wenn er endlich einmal Aufmerksamkeit bekommt und klagte mir sein Leid.
„Die Menschen wollen immer billiger einkaufen. Vor einigen Jahren noch, feilschte auf dem Flohmarkt keiner mit mir um den Preis. Da kam man her um seltene Sachen zu kaufen.“

Ich stimmte ihm zu, denn auch ich hatte bemerkt wie die Menschen gezweifelt haben, wenn etwas mehr als 1-2€ gekostet hat. Dann schien es für sie direkt unattraktiv zu werden und sie fingen an zu feilschen. Als ich im letzten Jahr schon einmal einen Stand auf dem Flohmarkt hatte, diskutierte ich tatsächlich mit einer älteren Frau, ob sie jetzt 1€ oder 2€ für die Bluse bezahlt. Am Ende einigten wir uns zwar für 1,50€, aber die Situation ist trotzdem in meinem Kopf hängen geblieben.
Was läuft bei uns eigentlich schief?
„Auf dem Flohmarkt“, erzählte der Mann weiter, kann man immer erkennen wie es einem Land geht. Man kann sehen bis zu welchem Limit die Leute bereit sind Geld auszugeben, oder ob sie jeden Cent umdrehen.“

Innerlich hatte ich ihm schon lange zugestimmt. Mir waren schon ähnliche Sachen aufgefallen. Selbst auf der Verkaufsplattform Kleiderkreisel kaufen die Leute nicht mehr ein und bieten Preise zum fremdschämen. Das dieser Zustand nicht nur am neuen Bezahlsystem liegen kann, zeigt auch Ebay.
Ich hatte wieder unseren „zu-verschenken-Korb“ vor Augen. Geht es unserem Land wirklich so schlecht, dass die Leute kein Geld mehr für ihren Konsum ausgeben wollen und stattdessen Körbe auf dem Flohmarkt durchwühlen, oder sind wir einfach nur geizig geworden? „Für uns Deutsche ist ein benutzter Gegenstand wertlos“, fügte meine Freundin hinzu und versuchte sich auf diese Weise den Flohmarkthandel zu erklären.

Leider konnte ich mich nicht länger mit dem alten Herren unterhalten. Aber in meinem Kopf schwebte immer noch diese Frage herum. Und ich fühlte mich ertappt. Denn auch ich überlege bei jedem Kauf, ob sich das wirklich lohnt für den Preis, ob ich es irgendwo billiger bekommen könnte und was es überhaupt wert ist. Ich bin nicht gewillt, beziehungsweise kann auch gar nicht viel Geld ausgeben und überlege mir deshalb genau was ich kaufe und was nicht. Außerdem versuche ich in letzter Zeit auch auf die Herkunft meiner Kleidung zu achten, aber dazu hier mehr.

Ich habe wirklich keine Ahnung von Geld oder der Wirtschaft. Wenn mir also solche Umstände auffallen, dann muss wirklich etwas los sein. Persönlich glaube ich ja an „das Gute“ im Menschen. Keiner will von Natur aus etwas böses, wir sind freundlich und nicht geizig. Diese Werte wurden mir auch in der Erziehung vermittelt. – Sei dankbar mit dem was du hast und schätze es.

Aber ich denke auch, dass es viele Menschen gibt denen solche Werte nicht mit auf den Weg gegeben wurden. Menschen die immer mehr wollen und nie zufrieden sind. Erst kürzlich bin ich auf ein Video gestoßen, in welchem ein Mann mit Geld am Körper herumläuft, ein großes Pappschild in der Hand. „Nimm was du brauchst“, stand darauf. Dreimal dürft ihr raten was passierte. Menschen mit Markenklamotten, Anzug und Handy am Ohr nahmen sich fast das komplette Geld. Ein Obdachloser riss sich schüchtern 2 Geldscheine ab mit der Begründung, dass die Anderen doch bestimmt auch etwas davon abhaben wollen. Soweit haben die Anderen jedoch gar nicht gedacht. Diesen Umstand fand ich sehr traurig.

Zurück zum Flohmarkt aber, möchte ich nicht meinen, dass geizige Menschen auf der Suche waren. Natürlich erkannte man einige untern ihnen, denen aber haben wir nichts verkauft. Ich denke auch, dass es diese Art von Mensch immer geben wird.
Mir geht es immer noch um die wühlende Masse an unserem Korb. Sie können doch nicht alle vom Geiz überfallen worden sein. Das glaube ich nicht. Am Anfang haben sie sich doch alle brav bedankt. Auf jeden Fall bin ich immer noch enttäuscht von dieser Situation. Ich möchte dem alten Mann glauben, hoffen, dass ihnen einfach nur das Geld fehlte.

Was sagt ihr dazu? Mich würde eure Meinung interessieren. Glaubt ihr die Menschen waren einfach nur geizig und undankbar? Haben sie einfach große Augen bekommen und wollten mehr, lebten sie den Konsum in unserer Gesellschaft aus? Oder haben wir gerade wirklich kein Geld?

Die Bilder hat übrigens die liebe Jessica geschossen. Schaut gern mal bei ihr vorbei!

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18 COMMENTS

Ich glaube unsere Gesellschaft ist konsumsüchtig… daran gibt es garkeinen zweifel und nur wenige Ausnahmen.
LG celine von http://www.celinesofficial.blogspot.com

Wäre schön wenn du dir den Text wenigstens mal durchgelesen hättest bevor du kommentierst. Schon bei der Überschrift hätte dir auffallen müssen, dass dein Kommentar hier unpassen ist.
Liebst, Katja

Liebe Katja,
über Facebook bin ich über Deinen Blog und diesen Post gestolpert. Ich denke auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Wahrscheinlich ist die Schere zwischen arm und reich mittlerweile wirklich ziemlich weit auseinandergeklafft. Aber ich glaube, dass viele Menschen mittlerweile viele Dinge (und Menschlichkeit, Mittgefühl etc)) gar nicht mehr zu schätzen wissen. Und diese Unfähigkeit beschränkt sich nicht nur auf die "jüngere" Gesellschaft. Dies ist wahrscheinlich aber auch ein Resultat unserer schnelllebigen Zeit. Vieles (muss) nebenher passieren. Und dann gibt es da noch diese "Geiz ist geil" Mentalität, die sich ebenfalls durch alle Generationen und gesellschaftlichen Schichten zieht. Sicherlich müssen die meisten von uns heute aufs Geld schauen, allerdings kann dies manchmal schon peinliche oder sogar abstruse Handlungen zu Folge haben. Beobachtungen die Du auf dem Flohmarkt gemacht hast, die kenne ich auch. Sie begegnen einen auch in anderen Situationen, beispielsweise beim "All you can eat" Buffett – hatte ich letztens auch die ein oder andere Begegnung der dritten Art. Wo ich mir dachte, dass es nun eigentlich nur noch fehlen würde, dass manche Gäste die Tupperdosen auspacken und damit zum Buffet marschieren. Ich glaube aber auch das die meisten Menschen die wirklich nicht so viel Geld haben, sich nicht so gierig verhalten. Nach meiner Erfahrung ist es diesen eher peinlich wenn sie etwas geschenkt bekommen. Sicherlich konnte ich Dir jetzt keine wirklich Antwort auf Deine Frage geben, aber auch ich beobachte dieses von Dir beschrieben Verhalten und würde mir wünschen es gäbe eine pauschale Antwort auf dieses Phänomen.

Herzliche Grüße
Sybille

Hallo Sybille,

ich denke auch nicht, dass man einfach pauschal sagen kann jeder Mensch ist geizig. Das möchte ich auch gar nicht. Aber ich kann nicht verstehen, warum man nicht wenigstens dankbar für die Sachen die man hat sein kann. Oder sind sie mittlerweile einfach wertlos für uns geworden?
Das mit den Tupperdosen am Buffet habe ich tatsächlich schon erlebt, wirklich peinlich.
Ich weiß auch nicht, was gerade bei uns los ist, würde mir aber wünschen die Menschen sind 1. wieder freundlicher untereinander und 2. lernen ihre Sachen zu schätzen.

Liebst, Katja

Ich finde tatsächlich handelt es sich da um ein unglaublich interessantes Thema. Insgesamt finde ich das die Menschen unglaublich dreist geworden sind. Nicht nur auf Geld bezogen. Jeder von uns freut sich doch über ein Schnäppchen und auch über ein Teilchen umsonst. Auch sind Empfehlungen meiner Meinung nach in Ordnung (die Mutti von der Frau) Aber sobald Menschen ein Chaos hinterlassen aufgrund von günstigen oder garkeinen Preisen find ich das eher unverschämt. (Bestes Beispiel Primark…) Grade als Student dreht man heute ja jeden Cent zwei Mal um. Aber ich finde alles muss sich in einem Rahmen bewegen.

Da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich hätte meiner Mama auch Bescheid gegeben. Ihr Verhalten am Ende hat mich nur so geschockt.
Und Primark ist wirklich ein gutes Beispiel dafür, wobei man auf dem Flohmarkt teilweise sogar hochwertigere Sachen günstiger kaufen kann.

Liebst, Katja

Ich mag eigentlich gar nicht pauschal sagen, dass die Leute in ihrem Konsumwahn geizig und undankbar geworden sind, aber in vielen Fällen trifft das wohl leider mehr und mehr zu. Der Wert der Sachen wird so oft nicht geschätzt oder klein geredet… umso schöner sind die Momente, wenn man merkt, dass jemand wirklich dankbar ist und sich über kleine Gesten freut. Ich versuche mich dann darauf zu konzentrieren.
Liebe Grüße, Mona von Belle Mélange

Ein wunderschöner Ansatz, den sollten viel mehr Menschen beherzigen!

Liebst, Katja

das video mit dem typen, der sich geldscheine an den körper geklebt hat, hab ich auch gesehen und war echt schockiert. ich meine mich zu erinnern, dass er den obdachlosen sogar mehr oder weniger überredet hat, etwas mehr zu nehmen, damit es auch noch für die übernächste mahlzeit reicht. und die gut gekleideten (nicht, dass man immer sofort von der kleidung auf den finanziellen status oder eine eventuelle aktuelle notlage schließen kann, aber hier war es schon arg offensichtlich, dass die es nicht bitter nötig hatten) haben gar nicht mehr aufgehört, die scheine reihenweise zu pflücken. ganz so leicht wie im video finde ich deine flohmarkt-situation nicht einzuschätzen – sicher hat sich der ein oder andere ehrlich über die schnäppchen bzw in dem fall sogar geschenke gefreut, besonders wohl die ersten kunden, aber sobald sowas die runde macht, kommt für mein empfinden oft sowas wie gewaltiger futterneid auf. jeder will irgendwas haben, egal was, hauptsache die anderen haben nicht mehr als man selbst, hauptsache man hat keine gelegenheit verpasst? jede menge denkanstöße auf jeden fall.
und: zum glück bin ich durch kleiderkreisel über deinen blog gestolpert, ich bin begeistert!
alles liebe!
melanie // miss ninja cookie

Genau, der Obdachlose hatte sich nur Geld für 1 Mahlzeit genommen und wurde dann überredet auch noch Geld für die 2. zu nehmen.
Natürlich haben sich auf dem Flohmarkt viele Menschen über die Geschenke gefreut und teilweise haben sie mir für die verkauften Sachen sogar noch mehr Geld geboten. Einfach weil sie dankbar waren.
Ich denke aber auch dein "futterneid" ist ein guter Ansatz, denn jeder will immer mehr und immer besseres Zeug haben. Hauptsache man ist in allem der Beste und weiß aber die Dinge dann gar nicht mehr zu schätzen.

Liebst, Katja

Ich glaube nicht, dass die Menschen prinzipiell geizig geworden sind, aber sie wollen immer mehr haben und somit schauen sie auch eher aufs Geld! Auf Flohmärkten finde ich das Handeln aber wunderbar, man lacht und feilscht – alles kann, nichts muss. ☺

Alles Liebe, deine Neele ♥

Hallo Neele,

ich fand den Flohmarkt auch richtig gut. Und solange im angemessenen Rahmen gefeilscht wurde, war ich auch gern bereit die Preise zu senken.
Du meinst also, dass die Menschen immer mehr Sachen haben wollen und da das Geld nicht ausreicht auch mehr darauf geachtet wird? Weil man sich sonst das 10. Paar Schuhe nicht kaufen kann? Das fände ich irgendwie auch ziemlich traurig. Denn ich habe lieber 1 gutes Paar im Schrank 😀

Liebst, Katja

Hallo Katja,
normalerweise bin ich fast nur auf Foodblogs unterwegs, aber als ich bei Facebook diesen Beitrag gesehen habe, musste ich mal vorbei schauen und ihn ganz lesen.
Ich kann auch gar keine richtige Antwort auf deine Frage geben, ich habe nur selber schon genau die gleiche Situation erlebt, allerdings auf einem reinen Mädelsklamotten Flohmarkt. Unsere Sachen waren wirklich fast wie neu und sobald man mehr als 5€ genannt hat, haben sich die Leute desinteressiert weggedreht. Und wie du sagtest, man musste echt zwischen 1 und 2 Euro feilschen. Da habe ich mir genau die gleiche Frage gestellt: Was möchten denn diese Menschen?
Wie schon mehrmals hier jetzt erwähnt denke ich, dass Dankbarkeit und Wertschätzung von Sachen immer geringer wird..Umso schöner ist es dann, wenn sich wirklich jemand über ein Schnäppchen freut oder über ein Geschenk und es nicht als selbstverständlich nimmt.
Ob ich noch einmal auf einen Flohmarkt gehe, weiß ich allerdings nicht 😉

Nein, glaube ich nicht. Wenn es was umsonst gibt, werden viele Leute einfach komisch, fast Irre.
Ich habe mal ein "Gegen Spende"-Korb am Flohmarkt gehabt – die einen fanden das total schlimm, die anderen haben wir sogar Geld gegeben ohne was aus dem Korb zu nehmen.

"Aber ich denke auch, dass es viele Menschen gibt denen solche Werte nicht mit auf den Weg gegeben wurden."
Das glaube ich auch, das sehen wir auch regelmäßig. Im Supermarkt, auf dem Spielplatz, in der Innenstadt.

Ich denke, dass es ne Mischung aus allem ist. Einige haben nicht viel Geld und manche sind einfach süchtig.
Liebe Grüße
Michelle von beautifulfairy

Ich kann ja verstehen, dass man Produkte auf dem Flohmarkt nicht wahnsinnig teuer verkauft, aber 1 – 2Euro ist schon echt nicht mehr viel ! Ich finde es großzügig von dir, dass du die Sachen zum verschenken hingestellt hast ! ♥

xoxo Laura ♥
http://liveitrosy.blogspot.co.at/

Caroline Kaiser

Ein Hauptgrund ist die Veränderung der Besucherstruktur.
In den 90ern kauften auch viele Gutverdiener auf Flohmärkten, z.B. Klassik CDs, seltenere Disney Videokollektionen,
Hummel Figuren, Taschenuhren, etc.
Dieses Publikum ist mittlerweile auf Antikbörsen in geschlossenen Räumen, teilweise noch auf Schallplattenbörsen, größtenteils aber ins Internet abgewandert. Auch weil qualitativ nicht mehr so gute Artikel angeboten werden, einige Flohmärkte vermüllen regelrecht.
Wer dann nichts mehr findet bleibt zuhause und bestellt vom Rechner aus. So ballt sich auf den Flohmärkten mittlerweile die Armut, die seit 2005 ja auch enorm zugenommen hat.

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