GALLERIES
        GO BACK
        TO MENU

        Wie ein Alien lief ich durch die Innenstadt und musterte verwirrt die Menschen wie sie in verschiedene Läden rannten und mit prall gefüllten Tüten wieder herauskamen. Neuseeland lag mir immer noch in den Knochen und ich konnte diesen Konsum noch immer nicht begreifen. Ich fühlte mich fremd, wie eine Außerirdische die gerade einen neuen Planeten, eine neue Welt betreten hat.
        „Lass nur noch einmal kurz da rein gehen“, riss mich ihre Stimme aus meinen Gedanken. „Ich brauche noch ein billiges T-Shirt für die Arbeit.“

        Wiederwillig ließ ich mich von ihr in einen der großen H&Ms ziehen und half ihr trotz meiner inneren Ekelanfälle – vor dem Laden und vor mir selbst in dieser Situation – ein passendes, billiges T-Shirt zu finden.
        Wir haben zum Glück ziemlich schnell etwas passendes für sie gefunden und automatisch ging ihre Suche in ein sehr zeitaufwändiges Stöbern über. Man könnte ja doch noch einen Schatz finden und sich davon überzeugen lassen, warum man im Sommer noch diese eine Jacke im Sale kaufen muss.

        Ich versteckte meine Gefühle jetzt nicht mehr, immerhin hatte ich meinen Part erledigt und schlenderte unmotiviert hinter ihr her. Auf ihre Sätze wie: „Schau mal, dieses Kleid könnte dir gut passen!“, oder auch: „Brauchst du nicht auch noch eine neue Hose?“, erwiderte ich nur ein müdes Lächeln.
        Sie wusste, dass ich mich verändert hatte und ich wusste, dass ich sie nicht ändern konnte. Und bisher waren wir gut damit klargekommen. Ich half ihr dabei ein passendes T-Shirt bei H&M zu finden, sie stöberte mit mir in Second Hand Läden.

        Aber wie gesagt, mir lag noch etwas Neuseeland in den Knochen und ich konnte mich am Ende einfach nicht mehr motivieren mit ihr um die Kleiderstangen zu schlendern. Weshalb sie irgendwann anfing die Konfrontation mit mir zu suchen.
        Die nächsten Minuten möchte ich ehrlich gesagt nicht wiederholen und nur kurz zusammenfassen. Ihr Standpunkt war eindeutig, dass ich mich als etwas besseres darstellen würde, nur weil ich vegetarisch esse (heiliger Tierretter waren ihre ironischen Worte) und versuche faire Kleidung zu kaufen (ich bin ja so toll). Meiner dagegen ging in dieser Situation ziemlich unter, denn sie ließ mich kaum zu Wort kommen.

        Auf jeden Fall fuhr ich etwas geknickt und allein mit der Bahn nach Hause. Den Kontakt haben wir bis heute abgebrochen, wobei ich gern noch einmal wissen würde, warum unsere Freundschaft bisher jahrelang gut funktioniert hat und an diesem Tag das Fass übergelaufen ist.
        Ich meine, ich möchte mich bei Weitem nicht als einen besseren Menschen darstellen, nur weil ich versuche mein eigenes Leben auf die Reihe zu bekommen und dabei meine Prinzipien einzuhalten. Gleichzeitig möchte ich auch niemanden verletzten oder belehren, nur weil er eben andere Prinzipien hat.

        Warum müssen wir eigentlich immer versuchen andere Menschen von unserer Meinung zu überzeugen, als wäre unser Lebensweg der einzig Richtige? Warum können wir nicht einfach jeden über sein eigenes Leben entscheiden lassen?
        Ja, ein paar mahnende Worte sind wichtig. Aufklärung ist wichtig. Der eigene Standpunkt ist wichtig und sollte nicht unter den Teppich gekehrt werden. Und trotzdem gibt es immer Menschen denen andere Dinge wichtiger sind und welche, so hart es klingt, einen Dreck auf faire Mode oder tote Tiere geben und damit trotzdem leben können.

        Natürlich hatte auch ich am Anfang unserer Freundschaft meine Prinzipien mit ihr geteilt und wir hatten eine Diskussion. Fazit: Wir kommen bei gewissen Themen nicht auf einen Nenner, akzeptieren aber den Anderen trotzdem.
        Deshalb kam es, dass ich für sie in gewisse Läden ging und sie mit mir auf Flohmärkte. Immer im Hinterkopf, dass wir manchmal verschieden sind, aber uns trotzdem nicht aufgeben. Und wisst ihr was? Das Ganze hat richtig gut funktioniert.

        Im Endeffekt glaube ich, dass unsere Freundschaft an ganz anderen Dingen kaputt ging und dieser Nachmittag einfach zu viel für uns Beide war. Zu viele Differenzen auf einmal kann man eben doch nicht einfach ignorieren. Und deswegen fing sie an mich nach einem neuen Kleid zu fragen und ich fing an demotiviert hinter ihr her zu trotten.
        Leben und leben lassen, heißt es doch so schön und das würde ich mir auch in unserer Welt wünschen. Manchmal kann man den Fleischesser nicht von seiner Meinung abbringen und manchmal hat der Vegetarier es satt ständig blöd angemacht zu werden. Manchmal kauft eine Freundin bei Primark ein und manchmal auf dem Flohmarkt. Aber das wird immer ihre eigene Entscheidung bleiben. Und die sollten wir auch akzeptieren.









        Outfitdetails

        Tasche, Hemd, Pullover: Second Hand // Hose: Dr. Denim // Schuhe: Dr. Martens

        26 COMMENTS

        Hey 🌿 Ich weiß ehrlich gesagt nicht wieso ich mich für genau diesen Blogeintrag entschieden habe, aber er gefällt mir! Ich persönlich bin kein Vegetarier oder Veganer, allerdings finde ich es stark wenn Menschen auf diesen Konsum verzichten und da auch voll hinter stehen! Ich finde dich wirklich inspirierend und Danke dir für deine tollen Worte 🙂 #sayhej

        Hey Katja,
        Deine Beiträge lese ich nun schon seit längerem wirklich gerne und kann das mit dem ,,sich verloren und überfordert fühlen in dem Konsum“ gut nachvollziehen, da ich auch gerade wiedergekommen bin aus Neuseeland, wo ich mit 5 Oberteilen 6 Monate überstanden habe (davon hatte ich wohl nur 3 wirklich regelmäßig an… von den anderen konnte ich mich einfach nicht trennen). Und es hat mich dort nicht mal gestört, dass ich jeden Tag dasselbe anhatte. Hier bekommt man durch den extremen Konsum, die unzähligen Einkaufsmöglichkeiten und nicht zuletzt die Blicke der Anderen aber oft genug das Gefühl, man müsse sich doch mal wieder was Neues ,,Schickeres“ und Moderneres zulegen… Ich bleibe bei meinen Neuseeland Oberteilen, die Erinnerrungen tragen und mit denen ich mich ab und zu wieder in das ruhige, entspannte, beschauliche Neuseeland versetzen kann und mich an Trips zum Milford sounds etc. erinnere. Das ist doch tausend mal schöner als ein Neues, modernes und ,,schnell mal bei H&M“ gekauftes Top, was nach zwei Mal waschen nur noch in Fetzen in der Waschmaschine seine Runden dreht… meiner Meinung nach zumindest.
        Und ich muss an dieser Stelle noch mal betonen, wie SEHR ich deinen Kleidungsstil mag!
        Mach weiter so!
        Beste Grüße, Paula
        #sayhej

        Hey Katja,
        Ich liebe es, dass du so natürlich bist und finde deinen Kleidungsstil total cool. Von dir kann man sich echt nur etwas abgucken. Und deine Bilder sehen so schön aus( bin über istagram auf dich aufmerksam geworden)
        Ich würde mich riesig über das Gewinnspiel von hej freuen
        #sayhej
        alva.schiffel@gmx.de

        Danke dir 🙂
        Liebst, Katja
        PS: Du bist beim Gewinnspiel dabei.

        Wie du mir aus der Seele sprichst. Ständig gibt es wegen anderen Meinungen Streit und plötzlich sind die Gefühle nur noch negativ. Da fällt es einfach nur noch schwer objektiv zu sein und die Situation aus einer neutralen Perspektive zu sehen. Immer wieder muss ich mich für meine Meinung rechtfertigen. Sei es dafür, dass ich mehr auf die Umwelt achten möchte oder aber ich anstatt zu feiern auch gerne mal ein Buch zu Hause lese. In diesem Punkt sollten wir alle etwas rücksichtsvoller miteinander umgehen. Verschieden sei ist gut, denn nur so entstehen die einzigartigen Charakter.
        Liebste Grüße. 🙂

        #sayhej
        Emma-VS2@web.de 🙂

        Sowohl dein blog als auch deine Instagram page sind ein Ort purer inspiration. Aufjedenfall für mich, und ich denke für viele hier! Dein style, deine Einstellung und das was deine Bilder und Worte ausdrücken sind unglaublich echt und besonders! Besonders ansteckend, besonders inspirierend. 🌼🌼🌼🌼🌼🌼
        Viele liebe Grüße!
        Leonie (thegypsylioness)
        Blog: https://thegypsylionesssite.wordpress.com/author/thegypsylioness/
        E-mail: leo.seehof@web.de
        #sayhej

        Hey !
        Was du dort schreibst kenne ich nur zu gut und das würde die Freundschaft mit meiner ehemaligen besten Freudin sehr gut widerspiegeln.
        leben und leben lassen war dann in unserer gemeinsamen Wohnung kurze Zeit nach dem Einzug das Motte.
        Ich persönlich fühlte mich durch unsere plötzlich so unterschiedlichen Lebenseinstellungen sehr eingeengt und nicht akzeptiert, kurz gesagt wurden viele meiner Grenzen überschritten. Man kann zwar leben und leben lassen, aber Freiheit endet bei dem Punkt wo ich selbst keine mehr spüre – zum Beispiel nicht mehr das Gefühl zu haben man selbst zu sein. Ich muss und will mich nicht verbiegen nur um eine Harmonie zu haben, welche ein bloßer Schein ist.
        Am Ende sind wir getrennte Wege gegangen und ich habe mich wieder frei und ich selbst gefühlt.

        ♢Michèle
        #sayhej

        Liebe Katja,
        die Situation, die du in diesem Eintrag beschreibst, kenne ich nur zu gut. Auch ich verzichte seit einem knappen Jahr auf sogenannte Fast Fashion, weil ich das ethisch einfach nicht vertretbar finde. Und dann stehe ich immer vor dem Konflikt: Andere zu nachhaltigem Konsum überzeugen, aufklären, von den vielen Vorteilen schwärmen – oder doch lieber die Klappe halten, um nicht belehrrend zu wirken? Und mir dann noch anhören zu müssen, wie eklich sie SeconHand finden?! Es ist wirklich nicht einfach, weil noch viel zu wenig Menschen die Auswirkungen ihres Konsums bewusst sind, und Freundschaften nicht an solchen Dingen zerbrechen sollten – ich finde aber, dass die Verherrlichung von Billig-Modeketten bei vollem Bewusstsein der Nachteile keine Meinung mehr ist, sondern an Verbrechen grenzt. So hart das klingt. Ich glaube, da sollte ich doch öfter den Mund auftun, wo ich sonst stillschweigend hinterhertrotte…
        Im Übrigen freue ich mich riesig über dein Gewinnspiel, weil ich schon sooo lange mal die Marke hejcosmetics probieren wollte, sie mein Budget nur etwas übersteigt
        Liebe Grüße, Judith 😉
        #sayhej scheffel.judith@gmail.com

        Jetzt habe ich es im vorherigen Kommentar auch noch falsch geschrieben #sayhej

        Hey Katja,
        schönes Outfit! Ich denke auch, dass eure Freundschaft an anderen Dingen zerbrochen ist. Ich finde es allerdings auch anstrengend, wenn Menschen versuchen andere „zu bekehren“. Für konstruktiven Austausch und Aufklärung bin ich aber immer offen.
        Bei dem Gewinnspiel würde ich sehr gerne mitmachen #sayhey

        Liebe Katja,
        Deine Texte lassen mich immer tief einatmen, machen mich im ersten Moment melancholisch und im zweiten Moment motivieren sie mich endlich etwas zu ändern. Ich sagte schon oft, wie inspirierend ich dich finde, aber du triffst die Dinge immer auf den Kopf. Du versteckst dich nicht und teilst deine Meinung. Ich wünschte ich würde diese Erfahrungen, wie du sie erlebt hast, auch machen können und eine weitere Perspektive in meinem Leben erlangen:) Das mit dem Konsum, speziell was für ein Konsum – billig und unfair, würde ich ebenfalls gerne ändern. Nur leider bleiben mir oft nur die billigen Shirts von H&M… Trotzdem empfinde ich oft den gleichen Ekel. Das schlechte Gewissen… Mach so weiter, zieh dein Ding durch und Danke!
        Liebste Grüßchen,
        Leonie
        #sayhej (Wäre ein schöner erster Anfang und motiviert zu weiteren Umstellungen:)) (L.Wittenstein@gmx.de)

        Hallo liebe Katja, dieser Post ist nur einer von vielen auf deinem Blog, die mich sehr berührt haben. Manchmal scheiden sich einfach die Geister, das hab ich selbst auch schon erfahren müssen; und so sehr man sich müht, irgendwann wird man merken, dass jeder Memsch sein eigenes Gewissen hat und eigene Entscheidungen treffen muss.
        In Sachen Nachhaltigkeit und Unweltbewusstsein, bist du ein großes Vorbild für mich und wann inmer ich deinen Blog lese oder durch deinen Instagram Accoubnt scrolle erinnere ich mich daran, warum dieses Bewusstsein so wichtig ist!
        Mir geht es leider sehr oft so, dass wenn ich eine Freundin beim Einkaufen begleite, dass ich gegen meinen Willen schwach werde. Dann sitze ich abends daheim vor den vollen Tüten und bin einfach nur traurig über mich selbst, denn ich weiß, ich brauche all diese Sachen nicht. Warum konnte ich nicht Nein sagen?
        Aber ich denke, was zählt ist, dass ich mich auf den Weg gemacht habe. Dass ich mir Gedanken mache. Manchmal auch schon Nein sagen kann! Ich danke, der Weg der Nachhaltigkeit ist für mich noch lang, aber ich werde ihn gehn!
        Dir liebe Katja danke ich für all deine inspirierenden Worte und Bilder!
        Alles Liebe, Amelie

        P.s. das kann ich mit doch nicht entgehen lassen, es wäre mir eine Freude die Marke zu unterstützen #sayhej

        Wieder ein gelungener Eintrag nachdem ich deinen Text letztens schon so gefeiert habe (der, in dem du beschrieben hast, wie du dich bezüglich deiner Zukunftsplanung mit Studium etc fühlst), dass ich ihn sofort meiner Mama weitergeleitet habe. Ich glaube du konntest ihr das zu verstehen geben, was ich nicht richtig in Worte fassen konnte. Danke dafür!
        #sayhej
        eichler.emma1@gmail.com

        Hey! Ich danke dir für diesen Blogeintrag, der hat mich echt zum nachdenken gebracht. Über mein ‚Shoppingverhalten‘ habe ich mir noch gar nicht so viele Gedanken gemacht… aber das sollte ich.
        #sayhej
        wimmer-johanna@web.de

        Jetzt les ich den Artikel schon zum 2. Mal und er berührt mich wieder.
        Es ist krass wie sich Menschen auseinander leben können. Eine Freundschaft die endet ist immer erstmal was trauriges aber manchmal ist das einfach so. Das ist dann auch oft auf längere Zeit gesehen auch besser wenn man so verschiedene Vorstellungen hat. Ich finde es auf jeden Fall bewunderswert sass du dir bei deiner Meinung sicher bist und das auch unabhängig von anderen durchziehst.
        Toller Blogpost, Kea
        #hejorganic – keami@t-online.de

        Hei, ich kenne das Gefühl nur zu gut, einmal dieser Shoppingwahn und auch das mit dem Leben und leben lassen.

        Hier einmal ein Beispiel: Ich war letztens übers Wochenende mit meiner Familie in Berlin und alle müssten unbedingt uns Kdw( falls das jemand nicht kennt, dass ist das groß Shoppinghaus in der Innenstadt) und mich hat das persönlich angeekelt mit dem ganzen Konsumwahn und ich fühle mich in solchen Zentren immer mega unwohl weil alles so ungemütlich und übertrieben ist. Schlussendlich bin ich komplett allein nachdem ich kurz reingeschaut habe, in den nähstbesten Secondhandladen gegangen und habe mich mit meiner Familie eine Stunde später wieder getroffen.

        Ich verurteile meine Familie nicht, da ich früher auch lieber in solchen Zentren shoppen war, obwohl ich da schon immer schnell müde geworden bin und kann es teilweise deshalb nachvollziehen und akzeptiere es, so wie sie mich akzeptieren.

        Ich muss wirklich mal mehr auf deinem Blog vorbeischauen, du findest immer du richtigen Worte ( habe das Gefühl bei mir klingt das ein wenig gemein, wie ich über meine Familie rede, obwohl ich sie über alles liebe..) und schreibst wirklich schöne Einträge und lädst tolle Bilder hoch.
        Viel Glück und Spaß noch an dich und alle die das lesen 🙂 #sayhej

        Hey Katja,
        Irgendwie findest du immer die richtigen Worte. Ich habe schon öfter ähnliche Situationen erlebt wie du – sei es das reisen, die Einstellung zum Leben oder Konflikte mit einem selbst, dem Freund oder Freunden. Deine Sichtweise zu den Dingen finde ich super und ich lese deinen Blog sehr gern und verfolge dein Instagram mit großer Bewunderung.
        Mach weiter so und sei stolz auf dich!
        #sayhej darf hier nicht fehlen, weil die Produkte großartig sind!
        Liebe Grüße,
        Katja

        Hi erstmal! Das ist wirklich ein sehr gut geschriebener Text über ein Thema, das mich schon lange beschäftigt.
        Ich lebe auch vegetarisch und habe über einen langen Zeitraum es für das einzig Richtige und Logische gehalten. Damit einhergehend war dann aber auch meine Pflicht die Welt zu verändern und ja, irgendwie habe ich gedacht, dass alle, die Fleisch essen ihre Augen krampfhaft zukneifen und nicht nachdenken. Ich war schrecklich. Ich wurde dann durch einen Film belehrt, indem ein Mann so schrecklich aufdringlich und gemein war nur um andere Menschen zu verändern. Er starb dann einsam. Ich hoffe, dass mir kein einsamer Tod wiederfährt, denn jetzt hab ich es verstanden. Es ist nicht schlimm kein Nachhaltigkeitsgott zu sein, schlimm ist es Negativtät, Hass und Anschuldigungen 24/7 durch die Gegend zu pfeffern.
        LG Anna
        #sayhej anna-duurland@web.de

        Dein Text beschreibt die Lage der Menschen einfach auf den Punkt genau. Jedoch kann ich sagen dass ich ziemlich viel Glück in meinen Freundschaften hab, da wir alle ziemlich unterschiedlich sind aber auch in vielen Dingen gleich. Wir haben im Freundeskreis Freunde die Vegan leben, im secondhand shop einkaufen und aber auch Fleischesser die in den ganzen teuren Läden einkaufen. All das spielt aber für keinen von uns eine Rolle.
        Wir haben im Laufe dieser Freundschaft unterschiedliche charakterliche Entwicklung erlebt und gleichzeitig auch gelernt es zu akzeptieren. Ich bin dankbar für meine Freunde und ihre Akzeptanz. Sie waren die ersten die mein „Anderssein“ akzeptiert haben und ohne es zu hinterfragen angenommen haben.
        Ich finde genau das macht eine gesunde Freundschaft aus. Natürlich kommt es immer mal wieder zu Auseinandersetzungen aber in jedem von uns steckt so viel liebe und Einverständnis zu einander dass wir nach kurzen Auseinandersetzungen wieder zueinander finden können. Bei uns gab es, zum Glück, nie die Aussage: „Meine Meinung ist besser als deine“. Selbst wenn es mal kaum zu akzeptieren war hat man ein Kompromiss zwischen beiden Meinung gefunden
        Sie verschönern einem das Leben und ich glaube ich habe keinen Ort an dem ich mich so wohl fühle wie neben meinen Freunden. Auch wenn (leider) viele Kilometer zwischen uns liegen.
        Ich bin schrecklich dankbar dafür dass sie in meinem Leben sind.
        #sayhej
        Ich hoffe du hast noch einen schönen Tag/Nachmittag/Abend!💛🌼

        Liebe Katja,
        Du sprichst mir so oft aus der Seele und das finde ich, ist eines der schoensten Gefuehle, die man haben kann – zu wissen, dass es jemandem genauso geht, dass man verstanden wird usw. Ich liebe deine Beitraege zum Thema Selbstliebe und auch sonst, deine ganze Entwickung, die du doch so oeffentlich teilst. Wow! Pass gut auf dich, deine Lieben und auf dein Glueck auf! 🙂
        Gruß mit Herzchen, Maya
        #sayhej & maya.reichert@web.de

        Mega tolle Story.. bin zum ersten mal auf deiner seite und siehe daaaa „i like“ 🙂 liebe grüße aus Österreich
        #sayhej

        hey Katja, ich finde deinen Blog wahnsinnig inspirierend. Du zeigst immer die wahren und auch manchmal unschönen Seiten deines Bloggerlebens.. Ich liebe es deine Einträge zu lesen und auf den Boden der Wahrheit zurückzukommen. Die Idee mit dem Shop ist übrigens auch mega genial, ich liebe solche second-hand ideen!
        Bleib so wie du bist 😉
        Grüße Nele
        #sayhej @nelegraubner@web.de

        Das Gewinnspiel von hej lasse ich mir nicht entgehen 🌵 Alle schwärmen davon & es würde auch einfach super zu mir passen – denn auch ich von #btw (btwclothes) setze mich für Tiere in Not ein und spende den kompletten Gewinn meiner „Anti-Racism Kampagne“ an Hunde aus Tötungsstationen ❤️ Natürlich drücke ich auch allen anderen fest die Daumen ✊ #sayhej

        Ein sehr schöner Beitrag und du hast das schwierige Thema wirklich gut zusammengefasst. Bei mir im Freundeskreis gibt es auch oft solche Auseinandersetzungen (vor allem zum Thema Tiere essen, vegan sein oder vegetarisch essen). Ich glaube das Problem dabei ist einfach, dass man sich sobald jemand in der Hinsicht seine eigene Meinung sagt, die nicht mit der eigenen übereinstimmt, man sich persönlich angegriffen fühlt, obwohl es eigentlich nicht „aggressiv“ gemeint war. Denn in solchen Themen geht es um die eigene Moral und die ist nicht nur eine Meinung zu einem Thema sondern… eben gefühlsmäßig mehr verankert und wichtiger (weiß nicht wie ich das besser ausdrücken soll..). Deswegen kommt es in solchen Dingen schnell zu Diskussionen und „aggressiveren“ Auseinandersetzungen als bei anderen Themen.
        Ich denke auch, dass es sinnvoll ist eine eigene Meinung zu haben, wenn jemand fragt und diese auch erklären kann. Ansonsten sollte man das Thema versuchen zu vermeiden und auch selbst nicht damit anfangen dazu Kommentare abzugeben.

        Liebe Grüße
        Pauline <3

        http://www.mind-wanderer.com

        Hej,
        ein wundervoller Text. Irgendwie schaffst du es, mir aus der Seele zu sprechen. Ich stimme dem zu, was Pauline gesagt hat. Viele Menschen fühlen sich angegriffen, wenn sie erfahren oder miterleben, wenn jemand vegetarisch/vegan lebt, Plastik vermeidet, bei Kleidung auf die Herkunft achtet etc..
        Meiner Meinung nach kommt das oftmals daher, dass diesen Personen eben nicht alles egal ist, sondern das sie Gedanken daran nur verdrängen und dieses Verdrängen nicht mehr möglich ist, wenn jemand aktiv einen anderen Lebensstil (vor)lebt.
        Aber um mal etwas positives beizusteuern: Deine Bilder sind einfach wunderschön, mir gefällt die Farbkomposition besonders gut und, dass sie mir sehr persönlich erscheinen.

        Alles Liebe
        Milena
        #sayhej
        milena.kasnitz@freenet.de

        Manchmal ist es sehr schwer, zu akzeptieren, dass andere Menschen (die einem sehr wichtig sind) sich nicht mit den Dingen beschäftigen, die man selbst als wichtig ansieht. Es kann mich so wütend machen, wenn Freunde oder Familie andere Ansichten haben – nicht, weil sie eine andere Meinung haben als ich, sondern wenn sie sich mit Dingen aus Bequemlichkeit nicht beschäftigen wollen. Das trifft mich und damit tue ich mir sehr schwer. Alles andere, finde ich, hält jede gute Freundschaft irgendwie aus. Denn was gibt es Schöneres als zwei Menschen, die sich selbstständig eine eigene Meinung gebildet haben und über diese diskutieren können?

        Leave a Comment

        Your email address will not be published. Required fields marked *