Ich glaube jeder Mensch hat irgendwann einen Punkt in seinem Leben erreicht, an welchem er sich fragt: Was soll das? Was ist aus mir geworden? Wo ist der Sinn? Und was mache ich hier eigentlich gerade?
Ich persönlich war schon öfter an dieser Stelle angelangt, darüber schrieb ich erst kürzlich und beim Anblick der Bilder zu diesem Blogeintrag überkam es mich noch einmal. Normalerweise bearbeite ich Outfitfotos oder ähnliches von mir selbst nur sehr flüchtig, weil ich mein Gesicht nicht zu oft und zu beständig sehen möchte, aber diesmal blieb mein Blick umso mehr daran hängen.

Meine Augen sind es, die auf den Bildern diese Traurigkeit und Leere ausstrahlen, darunter klaffen dunkle schwarze Ringe und irgendwie scheinen sie genau dafür zu stehen, wie ich mich in den letzten Wochen gefühlt habe. Ausgelaugt, antriebslos, übermüdet und trotzdem in der Versuchung für das Internet zu strahlen. 
Vielleicht teile ich sie genau deshalb mich euch, weil ich zeigen möchte, dass hinter einem Beitrag mit traurigen Worten auch oft ein trauriger Mensch steht der gerade nicht so perfekt aussieht wie ihr das denkt, vielleicht teile ich sie aber auch für mich selbst, um mich wieder anzutreiben.

Ich glaube weiter möchte ich das Thema hier auch gar nicht ausführen, wer regelmäßig mitliest hat wahrscheinlich schon lange verstanden worum es hier geht. Ich möchte euch einfach nur sagen, dass es manchmal hilft tief in sich hineinzuschauen, einen Moment mit sich allein zu teilen, auch ohne Smartphone oder Laptop und einfach auf sein Gefühl zu hören. Probiert es doch mal.

Outfitdetails
Schuhe: Dr. Martens / hier als vegane Variante
Hose: Armedangels / hier
Pullover: Pull&Bear (alt) / hier als nachhaltige Alternative
Mantel: Asos Marketplace / ähnlich hier, ich habe leider keine faire Alternative gefunden 
Schal: Second Hand / ähnlich und fair hier

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KOMMENTARE

Find ich gut, dass du in der glitzer happy Social Media Welt ein bisschen Realität zeigst.

Liebe Grüße,

Arunika von quarterlife.blog