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        Was packt man denn für solch einen großen Zeitraum alles in seinen Rucksack?, ist eine der häufigsten Fragen die ich gestellt bekomme. Deswegen zeige ich euch hier den Inhalt meines Rucksacks, das Modell, ein paar Tipps zum Packen und natürlich alle Dinge die ich mir gern noch eingepackt hätte, oder die ich völlig überflüssig mitgeschleppt habe.

        links: großer 60 Liter Rucksack Tatonka (hier) rechts: kleiner Rucksack Herrschel (ähnlich hier)

        Der Rucksack

        Am Anfang stellt sich natürlich die Frage nach dem richtigen Rucksack. Ich war dafür direkt im Laden und habe den mit Gewichten gefüllten Rucksack gleich einmal aufgesetzt, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Letztendlich habe ich mich für den Tatonka 60+10 Liter als Trekkingrucksack und für einen kleineren von Herrschel als Tagesrucksack entschieden. Mit Beiden war ich sehr zufrieden.

        links: Dr. Martens (hier) mitte: Vans Oldskool (hier) rechts: Birkenstock Arizona (hier)

        Schuhe

        Zum Wandern sollten sie geeignet sein, aber ich wollte auch mal etwas schicker in die Stadt, oder einfach nur bequem auf dem Campingplatz herumlaufen. Für den Anfang packte ich mir für das Wandern meine geliebten Martens ein, damit hatte ich auch unterwegs nie Probleme auf längeren Strecken. Ich kann euch aber dennoch ein paar richtige Wanderschuhe empfehlen.
        Für die Stadt nahm ich mir ein paar Vans mit und als Allrounder ein paar Birkenstock. Hier kann ich euch optional ein paar Badeschlappen empfehlen, da dies vor allem in den Gemeinschaftsduschen hygienischer ist.

        links: Latzhose Second Hand mitte: Mom Jeans (hier) und schwarze Jeans (hier) rechts: Levis Shorts (ähnlich hier) und alte Shorts von Pull&Bear

        Hosen

        Bei den Hosen musste ich nicht lang überlegen. An langen Hosen packte ich zwei lange Jeans in schwarz und eine Mom-Jeans für die Abwechslung ein, auf dem Flug trug ich dazu noch eine Sporthose die ich aber auch oft zum Wandern, oder für die Bequemlichkeit anzog.
        An kurzen Hosen packte ich 1 Shorts und eine Sporthose (die später auf mysteriöse Art verschwand), später kaufte ich noch eine Latzhose dazu.

        verschiedene T-Shirts von ONIMOS, H&M, &Other Stories, Pull&Bear und Second Hand

        T-Shirts

        Hier spalten sich die Geister. Ich für meinen Teil wollte lieber etwas mehr dabei haben, um vor allem auf meinen Reisefotos für Abwechslung zu sorgen (da sprach einfach der Blogger aus mir), aber bekanntlich ist weniger immer mehr. Und genauso sollte es auch sein. Ich trug meine 4-5 Lieblingsshirts und der Rest blieb fast unbeachtet im Rucksack liegen.


        Pullover // unten links: H&M (ähnlich hier) // mitte links: Second Hand // oben links: Pull&Bear (ähnlich hier) // unten rechts: Second Hand // oben rechts: Asos (ähnlich hier)
        Hemden // beide Second Hand

        Hemden & Pullover

        Auch bei den Pullovern sprach der Blogger aus mir, aber ich war sehr zufrieden mit meinen 4 Lieblingen. Mein Freund hatte zum Beispiel nur 2 Pullover dabei und hat an den Waschtagen Probleme bekommen, weil er nichts zu anziehen hatte. Beziehungsweise mussten wir wegen ihm sehr oft Waschen, weil die Pullover dreckig waren. Wenn ihr mit dem Auto reist und den Rucksack nicht ständig tragen müsst, kann ich euch meine Variante empfehlen, ansonsten gilt die alte Regel: weniger ist mehr.
        Zu meinen Pullovern hatte ich auch noch ein Hemd zum rüberziehen und Wandern eingepackt, auf der Reise kam dann noch ein 2. dazu. Einzig und allein eine Strickjacke hat mir manchmal gefehlt.

        Jacken von links nach rechts: grüne Jacke Huffer (ausverkauft hier in schwarz) // Mantel von Asos (ähnlich hier) // North Face Jacke (hier) // gelbe Regenjacke (hier oder ähnlich hier)

        Jacken

        Am Anfang bin ich mit einer der klassischen North Face Jacken losgezogen, in die man auch eine Fließjacke reinzippen kann. Die hätte auch völlig ausgereicht, aber in Neuseeland konnte ich doch an einigen Schnäppchen nicht vorbeigehen. Das war aber bloß überflüssiger Ballast.
        Hinzugekommen sind bei mir noch eine gelbe Regenjacke, eine dicke Winterjacke (an dieser Stelle hätte man auch einfach einen Pulli unter die alte Jacke ziehen können) und ein Mantel.

        Badesachen & Unterwäsche

        Neuseeland hat so viele schöne Strände, deswegen sollte ein Bikini oder Badeanzug nicht fehlen. An Unterwäsche sollte man ungefähr für eine Woche packen, je nachdem wie oft man Waschen möchte.

        Waschtasche & Hygiene

        Ich hatte eine Zahnbürste und Zahnpasta mit im Handgepäck, um mir auf dem Flug die Zähne zu putzen. Ansonsten bekommt man alle Hygieneartikel auch in Neuseeland – zu teureren Preisen natürlich – aber in 9 Monaten muss man sich sowieso etwas Neues kaufen.
        Ausgestattet für die lange Zeit hatte ich mich nur mit der Pille (einfach beim Frauenarzt nachfragen, die geben euch das Rezept), meinen Kontaktlinsen und Antischuppenshampoo für die Dreads. Dazu hatte ich noch eine Ersatzbrille und jede Menge Haargummis dabei. Auf Make-Up kann man übrigens in den Monaten gut verzichten, denn dort geht es um ganz andere Dinge (noch dazu ist das Gefühl richtig befreiend).

        Außerdem packte ich noch eine kleine Reiseapotheke für die Notfälle ein, alle Medikamente hätte man aber auch vor Ort zu günstigeren Preisen kaufen können.

        Handtücher von me´ru (ähnlich hier) // Kissen (hier) // Regenschutz für den Rucksack gibt es beim Kauf dazu // Rucksackschutz für das Flugzeug (ähnlich hier)

        Für den Rucksack

        Um meinen Rucksack auf dem Flug zu schützen, habe ich mir eine spezielle Hülle dafür gekauft und ein Regencape durfte natürlich auch nicht fehlen. Es bietet sich auch ein erste Hilfe Set an (ich hatte meine Sachen mit in der Waschtasche) und ein kleines Schloss, um den Rucksack im Hostel einschließen zu können. Außerdem dabei hatte ich noch ein kleines Kissen, spezielle Reisehandtücher und einen Schlafsack.

        (Kamera dient nur zu Veranschaulichung, ich musste mir irgendetwas die Bilder machen 😉 ) Kamera: Canon EOS 6D (hier) // Objektive: 50mm (hier) und 24-105mm (hier)// Speicherkarte 128GB (hier) // MacBook  (hier) // Festplatte Toshiba 1TB (hier)

        Technik

        Ich bin ein kleiner Freak und habe sehr viel Vertrauen in die Menschen, deswegen hatte ich meine Kamera mit Objektiv, meinen Laptop und das Handy dabei. Vor allem der Laptop hat sich auf Jobsuche und ähnlichem als sehr ratsam erwiesen, um nicht immer alles auf dem Handy zu suchen, alternativ gibt es aber auch Computer in den Bibliotheken zu freien Nutzung. Ich habe damit vor allem meine Bilder bearbeitet. Dazu kamen noch Ladekabel und Kopfhörer.

        Dokumente

        Alles was ihr an Dokumenten braucht und wie ihr euch am besten auf das Jahr vorbereitet, erfahrt ihr in diesem Beitrag von mir. Ich empfehle euch außerdem noch eine wasserfeste Hülle für alle wichtigen Unterlagen.

        Kleid: Huffer // Mütze: O’Neill (hier) // Schuhe: Dr. Martens (hier)

        Gadgets

        Auf einen kleinen Luxus wollte ich unterwegs nicht verzichten, deswegen nahm ich mir ein Buch, ein Notizbuch und einen Stift und zwei Zeitungen mit. Bücher und Zeitungen können auf Campingplätzen oft kostenlos ausgetauscht werden. Außerdem kam für mich noch ein Kleid, eine Mütze und ein weiteres paar Martens hinzu (ihr seht, ich bin süchtig nach Mode).
        Dazu kam auch noch eine Trinkflasche zum wiederbefüllen, empfehlen kann ich euch auch Kohleflaschen, da aus den Leitungen oft Chlorwasser kommt und diese Flaschen das Wasser filtern.

        Letztendlich hätte sich für mich etwas weniger Kleidung gelohnt, aber ich war zum Großteil doch zufrieden mit meinem Rucksack. Ihr werdet sehen mit wie wenig Dingen man eigentlich überleben kann und wie viel wichtigere Sachen man braucht.
        Für ein paar Tipps zum Packen kann ich euch dieses Video empfehlen, man findet aber mit der Zeit schnell einen richten Rhythmus zum Packen. Ich für meinen Teil habe einfach alles zusammengerollt und hatte für Unterwäsche und T-Shirts einen extra Beutel zum einpacken. Hier findet ihr außerdem noch eine gute Packliste zum downloaden und abhaken.

        Ich hoffe dieser Beitrag hat euch ein bisschen weitergeholfen und ihr habt eine schöne Zeit in Neuseeland!

        5 COMMENTS

        Hui und ich habe schon befürchtet ich müsste meinen halben Kleiderschrank mitnehmen, um in nz halbwegs klarzukommen – für mich gehts auch bald los, da kommt dein Beitrag wie gerufen😅 hast du einen Vorrat für deine Kontaktlinsen mitgenommen oder dort gekauft (vorausgesetzt es sind Monatslinsen)?
        Eine kurze Frage habe ich jedoch: Es hat mich beim Lesen doch ein wenig erstaunt, dass du die Pille nimmst (genommen hast?). Weshalb tust du das? Ich erwarte darauf natürlich keine öffentlich Antwort, weil das ja natürlich auch ein sehr privates Thema ist, jedoch wollte ich einen kurzen Denkanstoß geben, da ich es aus meinem Umfeld gewohnt bin, dass Mädels die Pille schlucken ohne zu hinterfragen, was diese Hormone überhaupt mit ihrem Körper machen. Aber vielleicht ist es bei dir ja auch anders 🙂
        LG

        Hey, ich wünsche dir eine schöne Zeit in Neuseeland 🙂 Die Monatslinsen habe ich schon vorher auf Vorrat gekauft und eingepackt.
        Zur Pille muss ich sagen, dass ich sie seit 14 genommen habe und ehrlich gesagt auch immer ein Stück zu faul war um alles zu hinterfragen. In Neuseeland dann habe ich es irgendwie überhaupt nicht mehr geschafft täglich daran zu denken, habe deshalb damit aufgehört und angefangen mich zu informieren. Ein ziemlicher Schock, wenn du mich fragst und weshalb ich sie jetzt auch nicht mehr nehme 🙂

        Vielen vielen Dank dafür! Ich hab soo unterschiedliche Meinungen zum Rucksack gehört, dass ich grade echt froh bin zu sehen, dass du genau denselben hast wie ich. Ich hatte schon bedenken, dass ein 60+10l Rucksack eventuell zu klein sein könnte, denn obwohl ich selber versuche minimalistischer zu leben, neige ich trotzdem immer noch dazu viel zu viel einzupacken. Ich glaube immer noch daran, dass an jeder Ecke „Notfälle“ lungern, die nur darauf warten, dass ich ich irgendwas vergessen habe und dann nicht vorbereitet genug bin, haha 😀
        Liebe Grüße, Yvonne

        Danke für den Beitrag! Ich habe mich immer gefragt wie viel man ca. von allem mitnehmen sollte und abgesehen davon, dass ich ein paar mehr Sommer Sachen und weniger warme Sachen brauchen werde, kann ich diesen Artikel super zum planen und packen nehmen 🙂

        Liebsten Dank und liebe Grüße
        Pauline <3

        http://www.mind-wanderer.com

        Sehr gern und ich wünsche dir viel Spaß auf deiner Reise! 🙂

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